FotoTechnik ...

... Tipps und Anregungen zum Bereich Fototechnik

TOKINA AT-X M100 AF Pro D - Unschlagbares Preisleistungsverhältnis

 

 

Tokina AT-X M100 AF Pro D

Dieses Objektiv ist für mich ein gutes Beispiel, dass gute Optik nicht immer im Preis messbar ist. Vor Jahren habe ich mir dieses Makroobjektiv zugelegt und es ist schnell zu einem meiner Favoriten geworden.

Das Objektiv deckt eine gute Bandbreite von der Makro- über die Landschafts- bis hin zur Portraitfotografie ab. Hin und wieder setze ich dieses Objektiv auch sehr gerne in Kombination mit einem Balgeneinstellgerät ein. Auch die Kombination mit dem Nikon-Telekonverter TC-201 funktioniert prima.

Wer Beweise für die prima Bildqualität wünscht, braucht sich nur im Portfolio umsehen. Viele Makro-Aufnahmen wurden genau mit diesem Objektiv gemacht.

Da der Autofokus nicht gerade schnell ist, verwende ich das Objektiv im Nahbereich gerne manuell. Das funktioniert jedoch prima.

Bei großen Abbildungsmaßstäben tendiert dieses Objektiv wie andere Tokina-Objektive zur Überbelichtung. Für mich löse ich das meist mit einem Korrekturfaktor von -0,7.

Micro-NIKKOR 55 mm 1:2,8 - Alter Schatz neu entdeckt

 

Micro-Nikkor 55 mm 1:2.8

Zu Beginn der 90er Jahre war dieses Objektiv mein Traum, den ich mir mit meinem ersten selbst verdienten Geld zusammen mit einer Nikon FM-2N kaufte. Begeistert hatte ich damals von Ernst Haas, indem ich seine Landschaftsfotos in seinem Bildband "Die Schöpfung" studierte, gelernt. In seinen persönlichen Informationen zu seinen Fotografien lobte Haas explizit das Mikro-Nikkor (bei seinen Fotos noch das Vorgängermodell). Nachdem ich das gelesen hatte war das Mikro-Nikkor quasi ein Must-have. Rasch bestätigte mir die Praxis die Qualität dieses Objektivs und so begleitete mich das Mikro-Nikkor die weitere Zeit meines analogen Schaffens. Oft kombinierte ich das Objektiv mit dem Telekonverter TC-201, um einen größeren Arbeitsabstand zu bekommen.

Nachdem ich zuerst im DX-Format digital gestartet war, konnte mich das Objektiv nicht weiter überzeugen, zumal ich keinen Autofokus hatte und das Objektiv mit der Zeit sich sehr "zäh" fokussieren ließ. So wanderte das Objektiv für längere Zeit in die Mottenkiste. 

Inzwischen war es mir wiederholt geglückt, alte Objektive erfolgreich zu reparieren. Deshalb startete ich nun auch bei meinem Mikro-Nikkor mit einem Versuch, den schwer gehenden Fokus zu reparieren. Nach geglückter Reparatur begann ich auch wieder mit dem Objektiv zu fotografieren. Siehe da: Zu Unrecht war das Objektiv in die Versenkung geraten. Jetzt kann ich mich über ein tolles MF-Objektiv für die Sach- und Landschaftsfotografie freuen. 

 

Der zäh gewordene Fokus scheint ein gängiges Problem zu sein. Wer Interesse an den Reparaturmöglichkeit (ohne jede Gewähr!) hat, dem kann folgende Anleitung, nach welcher ich vorgegangen bin, weiterhelfen: 

Stiff Inner Helicoil in Micro-NIKKOR 55mm 1:2.8 AI-s

 

Übrigens gehört das Micro-NIKKOR 55 mm 1:2,8 zu den wenigen manuellen AI-s-Objektiven, die Nikon noch produziert.

Eine einfache, kostengünstige Ergänzung, die immer noch in die Fototasche oder den Fotorucksack passt. Über lange Zeit habe ich gerne - tu das hin und wieder immer noch - mit dem Nikon TC-201 gearbeitet. Mit dem Autofokus und meinem 100mm Makro-Objektiv hatte der Telekonverter jedoch wesentlich an Bedeutung verloren.

Wer etwas den Markt der Telekonverter kennt, weiß, dass sich viele Modelle nur eingeschränkt verwenden lassen. Den Kenko DGX MC4 Konverter 1,4fach Nikon AF verwende ich gerne, da er mit klassischen "Stangen-AF" sowie AF-S funktioniert. Dieser Telekonverter gibt die Objektivdaten direkt an die Kamera durch. Dadurch wird der AF bei lichtschwachen Objektiven nicht einfach generell blockiert. So hat man bei guten Lichtverhältnissen auch mit lichtschwächeren Telezooms noch die Chance auf Autofokus. Überdies sorgt die flache Bauweise für eine hohe Kompatibilität in Bezug auf die zu adaptierenden Objektive.

Neben diesen technischen Fakten überzeugt mich die sehr zufriedenstellende Abbildungsleistung. Klar reicht ein Objektiv mit Telekonverter in der Regel abbildungstechnisch nie an die Leistungsdaten des Objektivs ohne Konverter. In der Praxis ist das jedoch oft vernachlässigbar. Entweder ist der Telekonverter unterwegs das "tragbare" Back-up, wenn ich noch ein Quäntchen mehr brauch, um ein weit entferntes Objekt füllend abbilden zu können oder mir im Nahbereich noch etwas Spielraum verschaffen muss bzw. einen etwas größeren Abbildungsmaßstab benötige. 

Wen es interessiert, der findet auf folgender Internetseite, einen interessanten Test zu Telekonverter (zwar schwerpunktmäßig im Bereich Canon, doch dürfte manches auch auf andere Kamerahersteller übertragbar sein): TRAUMFLIEGER

Weniger ist mehr oder die Kunst vom Weglassen

... Plädoyer für die Normalbrennweite

Immer wieder habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade der Verzicht auf eine Masse an Ausrüstung ein wirklicher Gewinn ist. Klar, wer kennt das nicht? Ständig gibt es irgendein Traumequipment. Oft denkt man sich: Wenn man das und das hat, dann macht man die ultimativen Bilder. Fakt ist aber, dass dieser Automatismus oft so nicht funktioniert. Hier liegt dann gerade im Simplen ein anziehender Zauber.

Ja, manche Spezialgebiete brauchen gewichtige Technik. Wer jedoch viel zu Fuß unterwegs ist und vor lauter Schleppen keine Puste mehr fürs Fotografieren hat, weiß wovon ich spreche.

Vor ein paar Jahren habe ich wiederholt nach namhaften MF-Objektiven geschielt, bis ich mich an mein dahindämmerndes AI-s-Nikkor 50mm 1:1,4 erinnerte und dieses aus der Versenkung holte und zuerst nur spaßeshalber nutzte. Schlüsselerfahrung war dann eine Wattwanderung, bei welcher ich nicht viel mitnehmen wollte. Ich entschied mich für mein Normal-Objektiv sowie mein Makro-Tele. Spätestens seither  schätze ich die Vielseitigkeit des 50mm-Objektivs, die einen zu einer bewussten Bildgestaltung zwingt und bzgl. der ehrlichen Abbildung ganz im Positiven unaufgeregt normal ist.

Das Normalobjektiv schult dass Sehen und ist ein toller Begleiter im Bereich der Reportage-, Reise- und Street-Fotografie.  Wer Spaß am manuellen Fotografieren hat und günstig ein solches Objektiv gebraucht findet, geht kein großes Risiko ein. Der Einstieg in den Bereich lichtstarker Normalbrennweiten muss nicht zwangsläufig teuer sein. Aus meiner Erfahrung ist der Spaß garantiert [vgl. auch Blogbeitrag Freude mit den einfachen Dingen].

Übrigens: Der bekannte Fotograf Henri Cartier-Bresson war ein begnadeter Meister im Umgang mit der Normalbrennweite. Seine Bilder sind inspirierende Beispiele, dass es wirklich nicht mehr braucht.

Einen Überblick über sein Schaffen erhält man auf Wikipedia: Henri Cartier-Bresson

Eindrückliche Bildbeispiele sowie weitere Informationen finden sich unter MAGNUM PHOTOS.

Aufsteckblitz mit Reflektorkarte ...

Zwar haben moderne Blitzgeräte meist schon eine eingebaute Reflektorkarte. In der Vergangenheit habe ich einiges herumexperimentiert, damit ich schönes Blitzlicht bekomme. Das Ergebnis ist ernüchternd einfach: Wenn es sich ergibt, mag ich indirektes Licht am besten. Wo es jedoch keine passende Wand oder Decke gibt, ist mir eine Reflektorkarte immer noch am liebsten. Zwar tut die eingebaute Reflektorkarte auch ganz gut ihren Dienst, doch mag ich gerne etwas größere Reflektorkarten, die ich mit einem Haushaltsgummi befestige. Hier habe ich mir die Reflektorkarten aus einseitig schwarz gefärbtem Plakatkarton geschnitten. So kann ich die Reflektorkarte umgedreht dazu benutzen, das Blitzlicht abzuschirmen, wenn ich einen Bereich nicht ausleuchten möchte (siehe rechtes Bild).

Mobil blitzen im Makrobreich

Oft ist es ist es im Makrobereich eine Herausforderung, die Kamera zu halten und gleichzeitig das Blitzgerät passend zu positionieren, wenn man ein sich bewegendes Objekt fotografieren möchte (Schmetterlinge, Insekten etc.). Eine einfache Hilfe ist die geschickte Montage eines kleinen Blitzgeräts. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich eine passende Halterung selbst erstellen. Nur noch einfacher ist eine Montage mittels Klettverschluss direkt am Objektiv.

 

 

 

 

 

 

 

FOCUS STACKING

Tipps und Erfahrungen zu dieser Fototechnik

 

 

 

 

 

 

 

WildTierFotografie

Anregungen und Tipps zur erfolgreichen Wildtierfotografie

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildbearbeitung

Tipps, Ideen, Anregungen rund um die digitale Bildbearbeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

DIY ... EigenbauIdeen

Tipps, Ideen, Anregungen wie man es selbst anpacken kann

 

 

 

 

 

 

Mein virtuelles Bücherregal

persönliche Erfahrungen/Empfehlungen/

Buchtipps